Dschungelcamp 2008 wir bereitet alles Wissenswerte rund um Dschungelcamp 2008 und die Kandidaten auf, insbesondere mit Blick auf die Damen des Camps, wie etwa Michaela Schaffrath (Gina Wild), Lisa Bund, Isabel Edvardsson und Barbara Herzsprung - uns entgeht nichts!

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Was ist das Dschungelcamp?

Posted by Rene Kriest | Filed under Dschungelcamp-FAQ

Das Dschungelcamp geht in eine neue Runde. Diese neue Runde nennt sich schlicht 3. Staffel, ausgeschrieben also Dschungelcamp – die dritte Staffel. Doch was genau ist das Dschungelcamp? Welche Bedeutung hat es für die Menschheit?

Das Dschungelcamp 2008 kurz portraitiert

Annähernd vier Jahre währte damit die Frist zwischen Hoffen und Bangen, ob sich nach dem Ende der 2. Staffel des Dschungelcamps, welches auf den 6.11.2004 datiert, noch genügend Prominente – gemäß Dschungelcamp-Diktion Stars genannt – bestochen werden könnten, die sich dem berechtigten Informationsbedürfnis der bundesrepublikanischen Zuschauerschaft unterordnen würden.

An die Pforte des Dschungelcamps klopften viele Kandidaten. Glückritter und Helden, aber auch tumbe Toren, waren willig, Ehre und Lobpreis im Dschungelcamp zu ernten und den Segen der Fernsehzuschauer zu erhalten.

Totgesagt von manchen, gehaßt von wenigen und hämisch-liebevoll mitleidend genossen vom Rest der Zuschauer, portraitiert das geniale Show-Format namens Dschungelcamp die unbeholfenen Versuche einer illustren Schar von – manche sprechen von C-Prominenten – Stars und Künstler der europäischen Spitzenunterhaltung, ihr Überleben in einer Art Survival-Retorte auf Zeit zu sichern.

Was also ist das Dschungelcamp

? Wer es mit pathosschwangeren Worten aussprechen möchte, der solle es tun: Das Dschungelcamp ist eine Hommage an die kulturellen Höchstleistungen und Errungenschaften der Zivilisation, wie Liebe, Handy und hemmungsloser Sex, doch auch die eine oder andere Träne floß und wird wieder fließen, ganz gleich ob Grund der nassen Augen Trübsal oder Freude sei (wir hoffen inständig auf letzteres, obwohl…).

Der Alltag im Dschungelcamp

Der Alltag im Dschungelcamp ist eine Herausforderung für jeden Kandidaten. So mancher schöne Rücken wurde in den beengten Verhältnissen von Hängematte und Pritsche malträtiert, so manch unüberlegt böses Wort fiel, ausgesprochen sowohl von Frau als auch Mann.

Hinwegtäuschen dürfen diese unbedeutenden Geplänkel jedoch nicht vom programmatischen Kernanliegen der Gruppe der Verschworenen des Dschungelcamps. Selbstverständlich sucht die Gruppe die sanfte Wärme des Lagerfeuers, wozu nicht selten eigene, Zusammenhalt demonstrierende Rituale ersonnen werden und man sich, ob Freund, ob Feind, gemeinsam an der Hand nimmt, um die Seele baumeln lassen und sein Menschsein genießen zu können.

Tägliche Herausforderungen gilt es zu bestehen

Stellen müssen sich die Teilnehmer im Rahmen des Dschungelcamps diversen ergötzlichen Spielen am Rande von kollektiven Schmerzgrenzen und Ekeltrotz, die nichts weniger als den Gegensatz von Schadenfreude und Leid markieren. Denn das Essen, die Nahrung, will im Lager teuer erstanden werden! Von nichts kommt nichts, und so liegt es an den selektierten Kandidaten des Dschungelcamps, die Mäuler der Teilnehmer nach Kräften zu stopfen.

Sterne zu Essensmarken

Leitwährung im Dschungelcamp ist nicht der Dollar, auch nicht der starke Euro, sondern Leidensfähigkeit. Zwischen Schlangen, komischem Geschmeiß und sonstigen Ungeziefern gilt es Sterne einzuheimsen, die über Umfang der Nahrungsmittel entscheiden, die die Auserwählten erspielen können pro Dschungelcamp-Ekelprobe. Ja, ich spreche bewußt von Auserwählten, und das zurecht, denn in der Tat werden die Mutigen von der Gruppe bestimmt und es ist eine Ehre, welcher jeder Teilnehmer gerne nachkommt, auch wenn der Gesichtsausdruck und die nicht immer stolzgeschwellte Brust vordergründig etwas anderes suggerieren könnten.

Die dunkle Seite des Dschungelcamps

Wir müssen innehalten. Gibt es wirklich eine dunkle Seite des Dschungelcamps oder ist sie nicht vielmehr – falls es sie gäbe – Sinnbild der von manchen postulierten Schattenseite menschlichen Daseins? Sprechen wir also einmal in der Diktion der reaktionären Kräfte, die wider das Urwald-Big-Brother nach Kräften wettern:

„Mobbing wird bisweilen groß geschrieben im Dschungelcamp. Generös geben sich die Gönner unter den Teilnehmern, wenn sie einen aus ihren Reihen als geradezu Idealbesetzung zur Bewältigung einer der diversen derben Bewährungsproben am Rande des Grotesk-Zulässigen hervorheben, und die betreffende Person mit ihrem Votum sprichwörtlich den Viechern zum Fraß vorwerfen oder in eine Schlangengrube schubsen.“

Uns deucht, man könnte es auch so sehen und so formulieren.

Weshalb das Dschungelcamp unterhaltsames Entertainment ist

Akribisch werden sämtliche Details und Vorgänge im idyllischen Eiland des australischen Nirgendwo festgehalten und als Best-of in der Dschungelcamp-Tageszusammenfassung von dem eloquent-jovialen Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Dirk Bach kongenial präsentiert.

(Wir wechseln wieder die Diktion) „Unter den Bildern des Tages finden sich überwiegend Zeugnisse archaischer Verhaltensmuster der Spezies Mensch. Verrohung der Sitten ist im Dschungelcamp, dem Big Brother für Zwergenpromis garantiert und wird per se durch das Showformat gewährleistet. Offen bleibt lediglich das Ausmaß der menschlichen Tragödien, die Fallhöhe des Einzelnen in dieser anti-zivilisatorischen Welt.“

Noch einmal wollen wir der Reaktion das Recht einräumen, Unflat zu verbreiten: „Das Dschungelcamp läßt unschuldige Menschen dem Spott der Nation zum Fraß vorwerfen, denn nichts weniger als stupides Dahinvegetieren bleibt einem im Möchtegerndschungel in Down-Under übrig, um die Tage im Camp herumzukriegen.“

Und weiter: „Was bei dem einen eher eine schleichende Regression auf Zeit markiert, wird wiederum für andere Teilnehmer eher zu einem willkommenen Anlaß unter Idealbedingungen seinen plumpen Mustern ungehemmt freien Lauf lassen zu können und kulturvergessen als auch rohen Ausschweifungen frönen zu können.“

Freunde, jetzt wird es auch für hartgesottene Dschungelcamp-Veteranen ziemlich hart. Die unverdrossene Reaktion spricht also: „Konnte man ehedem sein bald tristes, bald medial ausgeschlachtetes Dasein noch irgendwie schönreden, kann man im Dschungelcamp – man muß es in aller Deutlichkeit aussprechen! – sich nicht einmal in Ruhe einen gepflegt runterholen, so man denn ein Artvertreter der Gattung Mann sei, ohne daß es eine Kamera einfinge, oder, für diesen Falle, der Sittenschutz in Deutschland Gnade vor Recht angesichts dieser Extrembedingungen für Fleisch und Geist ergehen ließe.“

Resümee

Nicht verzagen: Zum Entertainment-Aspekt des Dschungelcamps kommen wir schon noch, nämlich spätestens ab dem 11.1.2008 wenn es auf RTL endlich heißt: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Infokasten Dschungelcamp

  • Die 3. Staffel ist ab dem 11. Januar 2008 auf RTL zu sehen
  • Moderatoren des Dschungelcamps sind Dirk Bach und Sonja Zietlow
  • Die Kandidaten des Dschungelcamps

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